Im Jahre 2001 wurde eine einheitliche Norm, die DIN EN 12195,
eingeführt, die zu einer Veränderung der Ladungssicherung bei Transporten
auf Zügen, Lkws und Schiffen geführt hat.
Deshalb bietet Technotex ein umfassendes Programm an
Qualitäts-Zurrgurten für jeden Anwendungszweck mit einer Vielfalt an
LC-Werten (Lashing capicities = Zurrkräften) und ebenso wichtigen
STF-Werten (standard tension force = Vorspannkräften) an.
Zurrgurte müssen der DIN EN 12195-2 entsprechen, damit der Anwender
sicher sein kann, dass diese Zurrsysteme die geforderten Eigenschaften
auch erfüllen.
Die Gewebe werden in Europa und Asien nach modernsten Webarten und
neuesten Liefervorschriften produziert um die breiten Anforderungen und
Erwartungen des Marktes zu erfüllen.
Technotex hat eine breite Palette an Gewebeprodukten, welche für die
verschiedensten Anwendungen verwendet werden können. Diese werden an
Unternehmen der Gruppe und an Dritte vertrieben. Die Produktentwicklung
geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Gruppen-Unternehmen und unseren
Kunden.
Hebe- und Zurrsysteme werden ebenfalls in Asien und
Europa produziert. Die spezielle Produktentwicklung und
Produktionskontrolle wird von Europa aus koordiniert und kontrolliert.
Technotex unterscheidet sich von seinen Mitbewerbern, indem Sie die
Marktanforderungen erfüllt und ständig die Standards und Anforderungen
anpassen.
Mit seinen strategisch organisierten Einrichtungen in den
Führungsstandorten erreicht Unitex eine Flexibilität, Produkte für seine
Kunden in aller Welt zu entwickeln und zu liefern.
Praktische Hinweise zur Benutzung und Pflege von
Zurrgurten
| B.1
Bei der Auswahl und dem Gebrauch von Zurrgurten muss die
erforderliche Zurrkraft die Verwendungsart und die Art der zu
zurrenden Ladung berücksichtigt werden. Die Grobe, Form und das
Gewicht der Ladung bestimmen die richtige Auswahl, aber auch die
beabsichtigte Verwendungsart, die Transportumgebung und die Art der
Ladung. Es mussen aus Stabilitäts-Gründen mindestens zwei Zurrgurte
zum Niederzurren und zwei Paare beim Diagonalen verwendet werden.
|
| B.2
Der ausgewählte Zurrgurt muss für den Verwendungszweck sowohl stark
als auch lang genug sein und hinsichtlich der Zurrart die richtige
Lange aufweisen. Es ist immer gute Zurrpraxis zu berücksichtigen:
Das Anbringen und das Entfernen der Zurrgurte sind vor dem Beginn
der Fahrt zu planen. Vor dem Verzurren sind die Anschlagmittel zu
entfernen. Wahrendeiner längeren Fahrt sind Teilentladungen zu
berücksichtigen. Die Anzahl der Zurrgurte ist nach prEN 12195-1 zu
berechnen. Es dürfen nur solche Zurrsysteme, die zum Niederzurren
mit STF auf dem Etikett ausgelegt sind, zum Niederzurren verwendet
werden. |
| B.3
Wegen unterschiedlichten Verhaltens und wegen Längenänderung unter
Belastung dürfen verschiedene Zurrmittel (z.B. Zurrketten und
Zurrgurte aus Chemiefasern) nicht zum Verzurren derselbe Last
verwendet werden. Bei der Verwendung vor zusätzlichen Beschlagteilen
und Zurrvorrichtungen beim Zurren muss darauf geachtet werden, daß
diese zum Zurrgurt passen. |
| B.4
Die Zurrvorrichtungen sind nach den Anweisungen des Lieferers
anzuwenden (diese Anweisungen werden vom Lieferer erstellt). Wahrend
des Gebrauchs müssen Flachhaken (siehe D2 in Bild1) mit der gesamten
breite im Hakengrund aufliegen. B.5 Offnen der Verzurrung: Vor dem
Offnen muss man sich vergewissern, daß die Ladung auch ohne
Sicherung noch sicher steht und den Abladenden nicht durch
Herunterfallen gefährdet. Falls nötig, sind die für den weiteren
Transport vorgesehenen Anschlagmittel bereits vorher an der Ladung
anzubringen, um ein Herunterfallen zu verhindern. |
| B.6
Vor Beginn des Abladens müssen die Verzurrungen soweit gelost sein,
daß die Last frei steht. B.7 Wahrend des Be- und Entladens muss auf
die Nahe jeglicher Tiefhangender Oberleitungen geachtet werden.
|
| B.8
Die Werkstoffe, aus denen Zurrgurte hergestellt sind, verfugen über
eine unterschiedliche Widerstands- fähigkeit gegenüber chemischen
Einwirkungen. Die Hinweise des Herstellers oder Lieferers sind zu
beachten, falls die Zurrgurte wahrscheinlich Chemikalien ausgesetzt
werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, daß sich die
Auswirkungen des chemischen Einflusses bei steigenden Temperaturen
Erhöhen. Die Widerstandsfähigkeit von Kunstfasern gegenüber
chemischen Einwirkungen ist im folgenden zusammengefasst: a)
Polyamide sind widerstandsfähig gegenüber der Wirkung von Alkalien.
Sie werden aber von mineralischen Sauren angegriffen. b) Polyester
ist gegenüber mineralischen Sauren resistent, wird aber von Laugen
angegriffen. c) Polypropylen wird wenig von Sauren und Laugen
angegriffen und eignet sich für Anwendungen, bei denen hohe
Widerstandsfähigkeit gegenüber Chemikalien (außer einigen
organischen Losungsmitteln) verlangt wird. d) Harmlose Saure- oder
Laugen-Losungen können durch Verdunstung so konzentriert werden, daß
sie Schaden hervorrufen. Verunreinigte Zurrgurten sind sofort außer
Betrieb zu nehmen, in kaltem Wasser zu spulen und an der Luft zu
trocknen. |
| B.9
Zurrgurt in Übereinstimmung mit dieser Europäischen Norm sind für
die Verwendung in den folgenden Temperaturbereichen geeignet: a)-40C
bis +80C für Polypropylen (PP); b)-40C bis +100C für Polyamid (PA);
c)-40C bis +120C für Polyester (PES). Diese Temperaturbereiche
können sich je nach chemischer Umgebung andern. In diesem Fall sind
die Empfehlungen des herstellest oder Lieferers einzuholen. Eine
Veränderung der Umgebungstemperatur wahrend des Transportes kann die
Kraft im Gurtband beeinflussen. Die Zurrkraft ist nach Eintritt in
wärmere Regionen zu überprüfen. |
| B.10
Zurrgurte müssen außer Betrieb genommen oder zur Instandsetzung
zurückgeschickt werden, falls sie Anzeichnen von Schaden zeigen. Die
folgenden Punkte sind als Anzeichnen von Schaden zu betrachten: -
bei Gurtbändern (die außer Betrieb zu nehmen sind): Risse, Schnitte,
Einkerbungen und Bruche in Lasttragenden Fasern und Nahten,
Verformungen durch Warmeinwirkung. - bei Endbeschlagteilen und
Spannelementen, Verformungen, Risse, Starke Anzeichen von Verschließ
und Korrosion. Instandsetzungen dürfen nur unter der Verantwortung
des Herstellers durchgeführt werden. Es dürfen nur Zurrgurte instand
gesetzt werden, die Etiketten zur ihrer Identifizierung aufweisen.
Nach der Instandsetzung muss der Hersteller garantieren, daß der
Zurrgurt seine ursprünglichen Leistungseigenschaften beibehält.
Falls es zu einem zufälligen Kontakt mit Chemikalien kommt, muss der
Zurrgurt außer Betrieb genommen werden, und der Hersteller oder
Lieferers muss befragt werden. |
| B.11
Es ist darauf zu achten, daß der Zurrgurt durch die Kanten der
Ladung, an der er angebracht wird, nicht beschädigt wird. |
| B.12
Zurrgurte und alle Beschlag- oder Verbindungsteile müssen zusätzlich
zu der eingehenden. Anfangsprüfung durch einen Sachkundigen
regelmassig untersucht werden. In Zweifelsfällen sind sie außer
Betrieb zu nehmen. Eine regelmassige Sichtprüfung nach jeder
Benutzung wird empfohlen. |
| B.13
Es sind nur lesbar gekennzeichnete und mit Etiketten versehene
Zurrgurte zu verwenden. |
| B.14
Zurrgurte dürfen nicht überlastet werden: die maximale Handkraft von
500 N (50 daN auf Etikett; 1 daN = 1kg) darf nur mit einer Hand
aufgebracht werden. Es dürfen keine Mechanischen Hilfsmittel wie
Stangen oder Hebel etc. verwendet werden, es sei denn, diese sind
für die Verwendung mit dieser Vorrichtung vorgesehen. |
| B.15
Geknotete Zurrgurte dürfen nicht verwendet werden. B.16 Schaden an
Etiketten sind zu verhindern, indem man sie von den Kanten der
Ladung und, falls möglich, von der Ladung fern halt. |
| B.17
Gurtbänder sind vor Reibung und Abrieb sowie vor Schädigungen durch
Ladungen mit scharfen Kanten, beispielsweise durch die Verwendung
von Schutzubehören und/oder Kantenschonern, zu
Schutzen. |
HEBEBÄNDER EN 1492-1
2-lagige Ausführungen der Typen B2 - C -
Cr2

* ) Abweichungen durch
Handhabungstoleranzen bis 7° zulässig
** ) Für die
Anschlagart „geschnürt” dürfen nur Schlaufenbänder mit Verstärkung in der
Schlaufe verwendet werden. Der Öffnungswinkel der Schlaufe maximal
20°!
Typ B2 EN
1492-1 Typ B2 = 2-lagige Ausführung, beidseitig verjüngte und verstärkte
Endschlaufen, imprägniertes Gurtband mit Farbcodierung und
Tragfähigkeitskennstreifen, 100% Polyester, SF 7:1
MC
|
- Nach Maschinenrichtlinie 98/37/EG (letzte
Ergänzung 98/79/EG)
- Doppellagiges Hebeband aus sehr
hochwertigem Polyestergarn.
- Farbcodierung gemäß EN 1492-1
- Streifencodierung,1 Streifen pro Tonne
Tragfähigkeit.
- MC = Multicode
- Pro 30 mm Bandbreite = 1 Tonne Kapazität.
- Temperaturbereich von -40 °C bis +100
°C
|
| Typ |
Farbcode
nach Euronorm |
WLL
[kg] |
Bandbreite |
Zahl
der Lagen |
| MC 30 |
Violett |
1.000 |
30 |
2 |
| MC 50 |
Violett |
1.000 |
50 |
2 |
| MC 60 |
Grün |
2.000 |
60 |
2 |
| MC 90 |
Gelb |
3.000 |
90 |
2 |
| MC 120 |
Grau |
4.000 |
120 |
2 |
| MC 150 |
Rot |
5.000 |
150 |
2 |
| MC 180 |
Braun |
6.000 |
180 |
2 |
| MC 240 |
Blau |
8.000 |
240 |
2 |
| MC 300 |
Orange |
10.000 |
300 |
2 |
MCDD / MCDDS
|
- Nach Maschinenrichtlinie 98/37/EG (letzte
Ergänzung 98/79/EG)
- Doppellagiges Hebeband aus sehr
hoghwertigem Polyestergarn.
- Farbcodierung gemäß EN 1492-1
- Streifencodierung,1 Streifen pro Tonne
Tragfähigkeit.
- MC = Multicode
- Pro 30 mm Bandbreite = 1 Tonne Kapazität.
- Typ MCDD sind versehen mit D-Bügel aus
Stahl, Typ MCDDS ist versehen mit einem D und DS Bügel
-
Temperaturbereich von -40 °C bis +100 °C
 |
| Typ |
Farbcode
nach Euronorm |
WLL
[kg] |
Bandbreite |
Zahl
der Lagen |
| MCDD(S) 30 |
Violett |
1.000 |
30 |
2 |
| MCDD(S) 60 |
Grün |
2.000 |
60 |
2 |
| MCDD(S) 90 |
Gelb |
3.000 |
90 |
2 |
| MCDD(S) 120 |
Grau |
4.000 |
120 |
2 |
| MCDD(S) 150 |
Rot |
5.000 |
150 |
2 |
| MCDD(S) 180 |
Braun |
6.000 |
180 |
2 |
| MCDD(S) 240 |
Blau |
8.000 |
240 |
2 |
| MCDD(S) 300 |
Orange |
10.000 |
300 |
2 |
Rundschlingen EN 1492-2

TE
|
- Nach Maschinenrichtlinie 98/37/EG (letzte
Ergänzung 98/79/EG)
- Farbcodierung gemäß EN 1492-2
- Streifencodierung,1 Streifen pro Tonne
Tragfähigkeit.
- Fortlaufender Aufdruck der Tragfähigkeit.
- Temperaturbereich von -40 °C bis +100
°C
|
| type |
Farbcode
nach Euronorm |
WLL
[kg] |
Bandbreite |
| TE 10 |
Violett |
1.000 |
45 |
| TE 20 |
Grün |
2.000 |
53 |
| TE 30 |
Gelb |
3.000 |
53 |
| TE 40 |
Grau |
4.000 |
68 |
| TE 50 |
Rot |
5.000 |
72 |
| TE 60 |
Braun |
6.000 |
75 |
| TE 80 |
Blau |
8.000 |
88 |
| TE 100 |
Orange |
10.000 |
92 |
TECHLON
|
- Nach Maschinenrichtlinie 98/37/EG (letzte
Ergänzung 98/79/EG)
- Farbcodierung gemäß EN 1492-2
- Streifencodierung,1 Streifen pro Tonne
Tragfähigkeit.(bis 10 Tonnen)
- Fortlaufender Aufdruck der Tragfähigkeit.
(bis 10 Tonnen)
- Durch eine allgemeine erhöhte Schusszahl
wird das Schlauchgewebe wesentlich stabiler, d.h. ein Verschieben
der Bindepunkte deutlich schwerer zu gestallten ist.
- Ein kompakter, weniger breiter Schlauch
legt sich optimal um den Kranhaken.
- Temperaturbereich von -40 °C bis +100 °C
- Die Techlon Rundschlingen können geliefert werden bis 100
Tonnen Kapazität
|
| |
Praktische
Hinweise zur Benutzung und Pflege von gewebten Hebebändern
| E.1
Bei der Auswahl und Festlegung von Hebebändern aus Kunstfasern
sollte erforderliche Tragfähigkeit angegeben werden unter
Berücksichtigung der Verwendungsart und Art der zu hebenden
Last.Größe, Form und Gewicht der Ladung beeinflussen zusammen mit
dem beabsichtigten Verwendungsverfahren, der Arbeitsumgebung und der
Art der Ladung die richtige Auswahl. |
| E.2
Für die Verwendungsart sollte das ausgewählte Hebeband sowohl
kräftig genug sein als auch die richtige Länge aufweisen. Der
Werkstoff, aus dem das Hebeband hergestellt wurde, sollte von der
Umgebung oder von der Ladung nicht negativ beeinflußt werden. |
| E.3
Außerdem sollten die Zusatzbeschläge und die Hebevorrichtungen, die
zu dem(den) Hebeband (Hebebändern) passen sollten, Berücksichtigung
finden. Die Endverbindung des Hebebandes sollte ebenso
berücksichtigt werden, d.h. ob Beschlagteile oder Schlaufen
erforderlich sind. |
| E.4
Der Werkstoff, aus dem die gewebten Hebebänder hergestellt sind,
verfügt über eine selektive Widerstandfähigkeit gegenüber chemischen
Einwirkungen. De Rat des Herstellers oder Lieferers sollte eingeholt
werden, wenn die Hebebander mit hoher Wahrscheinlich |
| E.5
Hebebander nach dieser Norm sind für die folgenden
Temperaturbereiche geeignet: Polypropylen -40°C bis 80°C. Polyester
und Polyamid -40°C bis 80°C. Diese Temperaturbereiche können sich je
nach chemischer Umgebung andern, in welchen Fällen die Hinweise des
Herstellers oder Lieferanten zu beachten sind. |
| E.6
Die Mindestschlauflange für ein Schlaufenhebeband zur Verwendung an
einem Haken sollte nicht weniger als das 3.5 fache der größten dicke
des Hakens betragen, und auf keine Fall sollte de Winkel einer
Schlaufe eines Hebebandes 20 Übersteigen. Breite Gurtbänder können
durch den Radius der Innenseite des Hakens aufgrund der
Hakenkrümmung beschädigt werden, da eine einheitliche Belastung des
Gurtbandes in seiner Breite verhindert wird. |
| E.7
Wenn ein Schlaufen mit einer Hervorrichtung verbunden wird, sollte
der Teil der Hebevorrichtung, an dem das Hebeband anliegt, unbedingt
gerade sein, es sei denn, die tragende Breite des Hebebandes ist
geringer als 75mm; in diesem Fall sollte der Krümmungsradius der
Anbringung für die Hebevorrichtung mindestens das 0.75-fache der
Tragbreite des Hebebandes betragen. |
| E.8
Das ausgewählte Hebeband aus Chemiefasern sollte auf Schaden
untersucht werden bevor es in Betrieb genommen wird, um
sicherzustellen, daß seine Identifizierung und Abmessungen richtig
sind. Verwenden Sie niemals ein Hebeband, das schadhaft oder nicht
gekennzeichnet ist. |
| E.9
Das ausgewählte aus Chemiefasern sollten nicht überlastet werden:
Verwenden Sie den richtigen /Anschlagfaktor (siehe WLL-Tabelle)
Tragfähigkeiten für einige Anschlagarten sind auf dem Etikett
angegeben. |
| E.10
Folgen Sie immer der guten Anschlagpraxis: Planen Sie den Anschlag-,
Hebe und Absetzvorgang vor Beginn des Hebevorganges. |
| E.11
Hebebänder sollten so an der Ladung angebracht werden, daß die
Belastung des Hebebandes über seine gesamte Breite gleichförmig ist.
|
| E.12
Hebebänder sollten nicht geknotet oder verdreht werden. |
| E.13
Bringen Sie auf keinen Fall Nahte über dem Hakenbereich oder anderen
Hebevorrichtungen an: Sorgen Sie dafür, daß sich die Naht im geraden
Teil Hebebandes befindet. Vermelden Sie eine Beschädigung des
Etiketts, indem Sie es von der Ladung, dem Haken und der Schnürung
fernhalten. |
| E.15
Die Last sollte von dem Hebeband bzw. den Hebebändern so gehalten
werden, daß sie wahrend des Hebens nicht kippen oder herausfallen
kann. Das Hebeband bzw. die Hebebänder sollte(n) so angebracht
werden, daß der Hebepunkt direkt über dem Schwerpunkt liegt, und die
Ladung stabil und im Gleichgewicht ist. Eine Bewegung des Hebebandes
über dem Hebepunkt ist möglich, wenn der Schwerpunkt der Ladung
nicht unter dem Hebepunkt liegt. |
| E.16
Hebebänder sollten vor scharfen Kanten, Reibung und Abrieb geschützt
werden, sowohl an der Last als auch an der Hebevorrichtung. Der
Kantenradius, den das Gurtband berührt, wird als scharf angesehen,
wenn er weniger als die Dicke des Gurtbandes beträgt. |
| E.17
Wenn ein Hebeband im Schurgang oder in der Anschlagart 'direkt'
verwendet wird, bringen Sie das Hebeband so an, daß es den
natürlichen Schnurwinkel (120) bilden kann, und vermeiden Sie
Warmentwicklung durch Reibung Erzwingen Sie nie eine Positions- für
das Hebeband und versuchen Sie nie die Schnurrung nachzuspannen. Das
korrekte Verfahren zur Sicherung einer Last im doppelten Schnurgang
ist in Bild 2 dargestellt. |
| E.18
Vermeiden Sie Reißen oder Ruckbelastung. |
| E.19
Schliefen Sie die Ladung nie im Hebeband, oder ziehen Sie das
Hebeband nie über den Boden oder raue Oberflachen. |
| E.20
Lassen Sie die Ladung nie im Hebeband, wenn sich daraus Schaden
ergeben konnten. |
| E.21
Stoppen Sie das Hebeband nicht ab, wenn die Ladung herabgelassen
wird, und versuchen Sie nicht, das Hebeband unter der Ladung
herauszuziehen, wenn die Ladung noch auf dem Hebeband liegt. |
| E.22
Hebebänder sollten mindestens jährlich von einem Sachverständigen
geprüft werden um ihre Verwendungsfähigkeit festzustellen. |
| E.23
Hebebänder sollten, wenn sie nicht gebraucht werden, auf einem
Nichtrostenden Regal in sauberer, trockener und gut belüfteter
Umgebung gelagert werden. Sie sollten fern von Wärmequellen, Kontakt
mit Chemikalien, Rauchgasen, korrodiertem oberflachen direkter
Sonneneinstrahlung oder anderen Quellen ultravioletter Strahlung
gelagert werden. Untersuchen Sie die Hebebänder vor der Einlagerung
auf Schaden, die wahrend des Gebrauchs aufgetreten sein können
Lagern Sie beschädigte Hebebänder nicht ein. |
| E.24
Wahrend der Verwendungsdauer sollten regelmassige Prüfungen zur
Aufdeckung von Schaden einschließlich solcher Schäden die durch
Verschmutzung verdeckt sind, durchgeführt werden die den dauerhaften
sicheren Gebrauch des Hebebandes beeinflussen konnten. Diese
Prüfungen sollten sich auf die Beschlagteile, Verbindungselemente
und die Kennzeichnung erstrecken. Falls irgendwen Zweifel über die
Verwendungsfähigkeit besteht, oder falls die erforderliche
Kennzeichnung verloren gegangen ist, sollte das Hebeband für die
Untersuchung durch einen Sachverständigen außer Betrieb genommen
werden. Beispiele für Fehler und schaden, die die
Verwendungsfähigkeit der Hebebänder für eine Dauerhalte sichere
Verwendung sind: Scheuerstellen and de Oberflache, Langs- oder
Querschnitte, Schnitte oder Scheuerstellen In den Webrändern,
Maschen oder Schlaufen, chemischer Einfluss, beschädigte oder
verformte Beschlagteile. |
| E.25
Bei normaler Verwendung wird es zu einem bestimmten Abscheuern der
Oberflachenfasern kommen, Dies ist normal und hat nur geringe
Auswirkungen. Die Auswirkungen sind jedoch unterschiedlich, und bei
weiterem Abrieb ist ein bestimmter Festigkeitsverlust zu erwarten.
Jede stärkere Scheuerstelle, besonders örtlich begrenzte, sollte
genau beobachtet werden. Örtlich begrenzter Abrieb, im Gegensatz zur
allgemeinen Abnutzung, kann durch scharfe Kanten verursacht werden,
wahrend das Hebeband unter Spannung steht, und dies kann dann zu
einem schwerwiegenden Festigkeitsverlust fuhren. |
| E.26
Chemischer Einfluss zieht eine örtlichen Schwächung und Aufweichung
des Gewebes nach sich. Dies zeigt sich durch Abplatzen von
Oberflachenfasern, die herausgezogen oder abgerieben werden können.
|
| E.27
Warme- oder Reibungsschaden zeigen sich dadurch, daß die Fasern eine
glänzende Oberfläche aufweisen; im Extremfall kann es zu einem
Verschmelzen der Fasern kommen. |
| E.28
Wen Hebebänder mit Sauren und/oder Alkalien in Kontakt gekommen
sind, wird vor der Lagerung eine Neutralisation mit Wasser oder
einem anderen geeigneten Mittel empfohlen. Zu diesem Mitteln zählt
Trichlorethylen oder Tetrachlorethylen für Polyamid oder
Polyester-Hebebänder; hierbei sollten die entsprechenden
Arbeitssicherheitsvorschriften beachtet werden. |
| E.29
Je nach Werkstoff des Hebebandes und je nach Chemikalien, auf die in
Abschnitt E.4 Bezug genommen wird, kann es in einigen Fällen
notwendig sein, vom Lieferer zusätzliche Empfehlungen zum
anzuwendenden Reinigungsverfahren zu erfragen wenn daß Hebeband in
der Nähe von Chemikalien verwendet wurde. |
| E.30
Hebebänder der während der Verwendung oder durch Ihre Reinigung nass
geworden sind, sollten aufgehängt werden und n der Luft trocknen
können. Unter keinen Umständen sollten Hebebänder angewärmt oder auf
andere Weise forciert getrocknet werden. |
| E.31
Reparaturen an den Tragepunkten sollten nicht ausgeführt werden.
Andere Reparaturen sollten nur vom Hersteller ausgeführt werden.
Versuchen Sie nie, selbst Reparaturen am Hebebändern
auszuführen. |
| |
|